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Newsletter – Eine Wiederentdeckung

Silvester

Dieser dritte Teil, der durch meinen Besuch bei Paddy in Hamburg inspiriert wurde, dreht sich um das Thema Newsletter. Im ersten Teil ging es um die Dedolights, dort findet Ihr auch mein Gespräch mit Paddy in Audioform. Einfach im neuen Fenster öffnen und parallel laufen lassen. Im zweiten Teil schrieb ich noch ein wenig über Paddys Audrey & Fred Bildband und hier soll es nun um Newsletter von und für Fotointeressierte gehen.

Newsletter? Oh man, das ist ja so was von 90er… Habe ich Spammer auf die Stirn tätowiert?

Paddy und ich lachten und lästerten als wir mehr zufällig auf das Thema Newsletter kamen, hängt diesem Konzept doch ein eher zweifelhafter Ruf an. Denkt man aber mal ganz nüchtern darüber nach, stellt man fest, dass der Grundgedanke eigentlich sehr gut ist. Warum assoziieren wir also so viel negatives damit – und tun wir das tatsächlich?

Es gibt viele Fotografen im Internet und einige von ihnen haben einen tollen Blog in dem sie ihre Arbeiten zeigen oder über verschiedene Ideen und Gedanken schreiben. Es gibt nun mehrere Möglichkeiten, all diesen Seiten, die einen interessieren, zu folgen um auf dem Laufenden zu bleiben. Zum Beispiel:

  • Man kann sich Links zu den Webseiten in seinem Browser als Lesezeichen speichern. Dann kann man jeden Morgen oder in längere Abständen einfach jeden Link anklicken und nachsehen, ob es etwas neues gibt. Das ist verhältnismäßig zeitaufwendig, man ruft die Seite häufig auf, auch wenn es gar nichts neues gibt – es ist der manuelle Weg der sehr lästig wird, wenn es mehr als eine Hand voll Seiten werden.
  • RSS Feeds. Die meisten Blogs bieten so einen von Computern lesbaren Link, den man in spezielle Feedreader werfen kann um sich so eine moderne Form der individuellen Zeitung zusammen stellen zu können. Das ist sehr praktisch, da es auch Online-Reader gibt, die man dann in jedem Browser erreichen kann – ich nutze übrigens Bazqux. RSS-Feeds sind so etwas wie Linklisten auf Speed. Man bekommt automatisch angezeigt in welchem Blog es welche neuen Beiträge gibt und kann sie ggf. sogar gleich lesen. Der Haken daran ist aber, dass nur wenige überhaupt wissen was RSS Feeds sind. Die meisten Internetnutzer wissen damit nichts anzufangen und nutzen es nicht. Selbst den technisch etwas versierteren passiert es gerne, dass beim Klick auf einen RSS-Eintrag der Beitrag als gelesen markiert wurde und dieser dann aus der Übersicht verschwindet, obwohl man den Beitrag vielleicht später noch mal genauer lesen wollte… also Ansicht umschalten, auf ungelesen setzen…
  • Der Newsletter setzt sich genau in die Mitte dieser beiden Konzepte. Es ist eine ganz normale E-Mail. Mit E-Mail geht im Grunde jeder im Internet um, selbst mein Vater hat inzwischen E-Mail auf seinem Smartphone und er kennt seine E-Mail-Adresse. Mehr ist auch nicht erforderlich um einen Newsletter zu abonnieren – E-Mail-Adresse eintragen, Knopf drücken, fertig. Die Hürde ist denkbar gering. Der Abonnent bekommt dann vom Seitenbetreiber in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen aktuelle Informationen direkt in seinen Mail-Eingang geliefert ohne selbst aktiv werden zu müssen. Er kann die Informationen lesen wenn er möchte. Man muss keine speziellen Programme oder Webseiten aufrufen und muss keinen technischen Hintergrund verstehen um mit Links zu jonglieren.

Der negative Ruf der Newsletter kommt meiner Meinung nach daher, dass in den Anfangszeiten viel falsch gemacht wurde. Aufbruchsstimmung im Internet, das schnelle Geld. Scheiß auf die Informationen, wertvoll sind die Adressen. So kam es, dass man sich für einen Newsletter anmeldete, dann aber plötzlich 10 oder mehr von diversen Anbietern in die Mailbox bekam. Unerwünschte Werbung. Spam. Mist. Und wollte man sich dann abmelden und klickte den dafür vorgesehen Link, so wurde die eigene Mail-Adresse sogar noch wertvoller und man bekam noch mehr Müll in den Eingangskorb geliefert. Oft fehlte sogar der Link zum abmelden im Newsletter.

Man darf jetzt aber nicht von der unseriösen Nutzung eines Konzeptes auf dessen Sinnhaftigkeit schließen. Gehen wir mal davon aus, dass es auch Seitenbetreiber gibt, die es einfach mal richtig machen, stelle zumindest ich fest, dass Newsletter wirklich toll sind. Ich habe selbst mehrere abonniert, von Klamotten-Läden über App-Schnäppchen und Tinten-Angeboten bis zu Amazon. Ich finde das toll, so muss ich nicht selbst daran denken, regelmäßig nach Angeboten zu schauen, ich bekomme sie frei Haus. Und wenn es mich gerade nicht interessiert ist die Mail schnell gelöscht.

Im Newsletter kann man seinen treuen Abonnenten sogar Informationen und Angebote schicken, die über die öffentliche Webseite nicht verfügbar sind. So bekommt ein Newsletter sogar einen Mehrwert. Warum also nicht einfach mal einen Newsletter anbieten?

Ich könnte auf neue Beiträge hinweisen für die Leser, die nicht die Zeit haben regelmäßig auf meine Seite zu gucken. Ich könnte Links an die Abonnenten weiter geben, über die ich in einem bestimmten Zeitraum gestolpert bin und die mich interessiert oder bewegt haben. Ich könnte exklusive Tipps oder Angebote geben… Schier endlose Möglichkeiten.

Bildband Verlosung

Paddy unterstützte mich bei dieser Idee und schubste mich dann direkt hinein mit der spontanen Idee, einen Bildband unter allen meinen Newsletter-Abonnenten zu verlosen bigsmile Ja, so ist er, der Paddy wink Ich fand die Idee frech und witzig – passt also, so wird’s gemacht!

Natürlich müssen wir da ein Zeit-Limit setzen. Also sage ich:

Unter allen Abonnenten meines Newsletters werde ich am 1. Februar 2015 einen Audrey & Fred Bildband von Paddy verlosen.

So machen wir das smile

Wie steht Ihr denn zu Newslettern? Was für welche nutzt Ihr?

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Newsletter, wieso das denn? Dachte ich erst. Jetzt bin ich aufgeklärt. Okay, macht auch Sinn wenn man weiß das Facebook einfach auch Posts nicht anzeigt außer du zahlst dafür. Bei Google+ wird es ähnlich sein. Bei diesen Plattformen gehen einzelne Beiträge evtl. auch in der Menge unter.
    Den Zweck von Twitter habe ich noch nicht verstanden und mit RSS Feeds bin ich nie richtig warm geworden (außer für Antennapod).

    Gut dann probier ich jetzt mal deinen Newsletter aus. Ich habe sonst eigentlich auch nur welche von Onlineshops.
    Aber wird es für dich nicht immer schwieriger alles zu betreuen?

    Antworten

  2. Newsletter sind schnell gelesen und bei Interesse kann man sich den Artikel raussuchen der einen besonders interessiert.

    Antworten

  3. Pingback: Verlosung – Audrey&Fred | Ansichten

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