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Mondsichel – So nah und doch so fern

Eine tolle Mondsichel war Gestern (29. April 2017) zu sehen. Die Sonne streifte unseren Trabanten und dieser zeigte mir seine Sichel am späten Abend als ich aus dem Fenster sah. Ich genoss den Anblick einen Augenblick und dachte mir dann: “Warum fotografierst Du das nicht?”

Ich schnappte mir also meine längste Brennweite und ging auf den Balkon. Dort entstand das Titelbild und auch ein Video – 5 Minuten einfach mal entspannen und Gedanken schweifen lassen…

Video und Gedanken nach dem Klick. Fühle Dich eingeladen auf eine fantasievolle Reise zu gehen

Ich staune immer wieder über die Natur, das Universum in dem wir leben. Da fliegt eine große Kugel beständig um den Planeten auf dem wir leben – und ist verdammt schnell dabei! Der Mond saust um die Erde, die Erde dreht sich und am Ende ist diese Murmel in ca. 5 Minuten durchs Bild geflogen… Wahnsinn.

Ich aktiviere den Video-Modus und mache mehrere Aufnahmen vom Mond wie er mir durchs Bild schwebt. Ich schaue dabei auf dem Kamera-Display zu und verliere mich in Gedanken…

Schaut man durch so ein Teleskop, erkennt man, dass es sich eben nicht um eine flache Scheibe handelt sondern dass der Mond wirklich plastisch ist. Die Krater treten bei so einem Streiflicht gut hervor und nach wenigen Minuten ertappe ich mich, wie ich versuche mir vorzustellen, wie gigantisch diese Krater sind und wie winzig die Menschen und die Landefähre damals.

Ich versuche mir vorzustellen wie es wohl ist, dort oben zu stehen und auf die Erde zu blicken. Wie schnell würde wohl die Erde vorüberziehen, würde ich mit dem Objektiv dort oben stehen und ein Bild der Erde machen? Und ist es überhaupt oben?

Das Universum ist unfassbar, schön, bizarr, aufregend, scheinbar ruhig und beständig und doch ständig in Bewegung.

 

Für die Technik-Interessierten: Aufgenommen mit einer Olympus OM-D E-M1 (Mk I) und einem 1000mm Spiegelteleskop (“Russentonne”). Das Ergibt einen Bildwinkel von 2000mm, womit der Mond bildfüllend zu sehen ist.

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Ja, in solchen Momenten wird einem wieder bewusst, dass man auf einer Kugel durch den Weltraum reist und da noch andere Kugeln sind. Die erste Betrachtung des Saturn mit den Ringen durch ein Teleskop ist m. M. nach auch erstmal sehr bewegend. Was bei dem Bild und dem Video nicht klar wird, ist, dass wir uns auf einer äusseren Position eines Spiralarms unserer Galaxie mit immenser Geschwindigkeit durch den Raum bewegen. Wir sehen eben nur die relative Bewegung zum Mond.

    Schöne Aufnahmen

    Mit freundlichen Grüssen
    Karl U. Langhans

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