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Kanalarbeiten – Was kommt wohin

BlumeFlickr nutze ich schon seit einer ganzen Weile und trotzdem habe ich nie eine klare Linie gefunden, wie ich diesen Dienst verwenden wollte. In den Anfangszeiten hatte ich Flickr, meinen Blog und meine Podcasts. Ich nutzte Flickr natürlich für meiner Meinung nach gelungene Fotos aber eben auch für Making-Of-Bilder, für Workshop-Reportagen und Produkttests.

Das war praktisch, weil man mit entsprechenden Plugins bestimmte Fotos nach Stichwort oder Album leicht in seinen Blog einfügen konnte, das ging besser als mit den sehr eingeschränkten Galerie-Funktionen der Blog-Software. So richtig zufrieden war ich aber nie damit, wurden doch meine Vorzeigefotos verwässert durch Schnappschüsse und einfachste Licht-Schatten-Bilder.

Zwischenzeitlich kamen weitere Kanäle dazu. Twitter, Google+, App.net und zuletzt Facebook und ich beobachte ein paar für mich interessante Dinge.

Eine wichtige Erkenntnis war, dass kaum einer meiner Leser oder Hörer großes Interesse an den blanken Produkt-Test-Bilder zeigte. Ohne ergänzenden Text, also einen Blogeintrag, waren diese Fotos ziemlich nutzlos. Klar, wer eine Happyshooting-Folge hörte, der konnte sich passend dazu die erwähnten Bilder ansehen. Wer aber direkt über Flickr auf mich aufmerksam wurde, dem zeichneten solche Bilder eher ein großes Fragezeichen ins Gesicht.

Für Making-Of-Bilder galt im Grunde dasselbe – ohne begleitenden Text waren sie eher unbrauchbar.

Und die Reportage-Bilder? Natürlich konnte man sich diese Bilder, fein säuberlich in diverse Alben sortiert ansehen, wenn man Interesse an einem Workshop hatte um vielleicht einen ersten Eindruck zu bekommen. Mir hat aber in all den Jahren, also seit 2007, nicht ein einziger Teilnehmer gesagt, dass er sich diese alten Fotos angesehen hätte bevor er den Entschluss fasste sich für einen Workshop anzumelden. Für die Teilnehmer selbst war es zwar ein schöner Rückblick mit tollen Erinnerungen – aber wäre dazu nicht auch die Position im Blog, zusammen mit einem Audio- oder Video-Beitrag der bessere Platz?

Auf der anderen Seite waren da die schnellen Kanäle, eher Ströme, wie twitter und Google+. Twitter taugte gut für das schnelle Bild zwischendurch um von Veranstaltungen zu berichten. Bei Google+ konnte man Bilder einer Veranstaltung gut sammeln in den Ereignissen oder inhaltlich gebündelt in einem Beitrag. Für die Dauer der Veranstaltung steigen kurzfristig die Zugriffe um dann wieder steil abzufallen und seien wir mal ehrlich: Solche Schaut-Mal-Wo-Ich-Gerade-Bin-Bilder sollen keine dauerhaften Kunstwerke sondern eine Momentaufnahme sein, was haben die also bei Flickr zu suchen?

2015 werde ich einiges anders machen. Flickr nutze ich vorerst weiter für meine Vorzeigebilder, für Fotos die meinen Stil zeigen – naja, so etwas in der Art eben smile Ich bin inzwischen durch meine Bilder dort gegangen und habe kräftig aufgeräumt. Mir ist völlig klar, dass durch das Löschen vieler Fotos dort einige ältere Blogbeiträge bei nsonic.de und happyshooting.de Inhalte verlieren. Schaue ich mir aber die Zugriffe auf diese alten Beiträge an, dann ist mir das ehrlich gesagt egal wink Wer Fragen zu den Produkten oder Veranstaltungen hat, der hat viele Möglichkeiten mich zu erreichen und ich kann bei Bedarf lieber einen vernünftigen Beitrag schreiben. Man muss auch mal loslassen können smile

Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass ich zukünftig eine eigene Portfolio-Seite anlege. Meine Überlegungen sind diesbezüglich noch im Fluss.

Mein neu aufgelegter Blog wird zukünftig für die Making-Of und Produkttests genutzt statt die Bilder auf Flickr zu stellen. So bekommt ihr meine Eindrücke mindestens in Textform zusammen mit den passenden Bildern und ggf. verlinkt mit Alternativen. Das lässt sich viel leichter wieder finden und erscheint mir auch irgendwie sinnvoller.

Twitter, App.net, Google+ und Facebook werde ich weiterhin nutzen um von Ausflügen und Veranstaltungen zu berichten. Dort gibt es also weiterhin das kleine Reportage-Bild zwischendurch. Mir ist noch kein guter Weg eingefallen, wie man diese Kanäle sinnvoll differenzieren sollte.

Was sagt Ihr zu dieser Idee? Wie differenziert Ihr die verschiedenen Kanäle?

 

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Boris,
    ich nutze FB und G+ eher parallel, wobei ich bei G+ mehr auf die Fotografen konzentriert bin.
    In FB vermischen sich für mich verschiedene Themen, nicht nur die Fotografie.
    Allgemein bin ich immer wieder am Überlegen ob ich hier bei den Plattformen etwas „ausmisten“ müsste, da viele Fotografen (genau wie ich) die gleichen Inhalte auf diversen Plattformen publizieren und man quasi in redundanten Infos „ersäuft“.
    Wüsste ich, dass ein Fotograf nur auf FB postet und sein G+ Account eher brach liegt, würde ich den G+ Account dieses Fotografen aus meinen Kreisen entfernen.
    Leider ist das nicht immer so leicht identifizierbar.
    Guter Schritt übrigens, die Newsletter-Funktion zu aktivieren.
    Ich bin zwar eher Computer-affin, aber RSS ist an mir vorbeigegangen bzw. halte ich nicht so viel von diesen „News-Stream“-Geschichten. Da nervt schon FB und G+, bei denen ich bei den Logiken wann was in welcher Reihenfolge gelistet wird nicht mehr durchblicke.
    Newsletter aktiviere ich bewußt, um informiert zu werden. Aber hier hat Paddy Recht, nur bei den Firmen/Menschen, bei denen ich mir sicher bin, dass dann kein Spam kommt.

    Schönen Start ins neue Jahr!
    VG,
    Harald

    Antworten

  2. Hi Boris,

    lediglich Instagram nutze ich für Schnappschüsse mit dem Telefon, alles andere sortiere ich hübsch in meinem Blog ein. Dieser ist auch gleichzeitig Portfolio – ich fahre gut damit. Ohne aufwendige Galerie-Funktion, dafür übersichtlich und einfach.

    Eine eigene Portfolioseite liegt komplett in deinen Händen und vermittelt immer den Eindruck eine perönlichen Note. Keine Standarts und Abhängigkeiten von den Launen diverser Plattformen. Das ist mir wichtig.

    Grüße

    Antworten

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