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Florian – Erstes Shooting

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Die neue Kamera wollte mal ordnungsgemäß ausgeführt werden und ich wollte sie etwas besser kennen lernen. Nichts gegen Landschaften und Pferde, diesmal wollte ich aber wieder einen Menschen vor das Objektiv stellen. Ich grübelte, wer sich gut vor der Linse machen würde als mir zufällig ein Beitrag von Florian bei Facebook durch den Zeitstrahl wanderte. Ich kenne Florian vom Stall und dachte mir, Fragen kostet ja nix.

Florian war sofort begeistert und sagte Ja. Wir fanden einen Termin und los ging’s.

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Im Kopf hatte ich kontrastreiche Schwarz/Weiß-Fotos also stellte ich die Kamera auf s/w. Der Vorteil dabei ist, dass ich gleich ein Ergebnis sehe, bei dem mich die Farbe nicht mehr ablenkt. Weil die OM-D gar keinen optischen Sucher mehr hat, bezieht sich diese Einstellung sogar auf das Live-Bild.

Das war eine komplett neue Erfahrung für mich. Die Spiegelreflex konnte ich zwar auch auf s/w umstellen, auf den Blick durch den Sucher hatte dies logischerweise keinen Einfluss. Bei den Spiegellosen ist dies anders. Das war am Anfang ungewohnt aber ich hatte mich sehr schnell daran gewöhnt. So konnte ich Licht und Schatten schon sehr gut einschätzen, bevor ich überhaupt den Auslöser drückte.

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Schon im Sucher konnte ich einschätzen, dass diese Silhouette funktionieren könnte. Mir gefiel dabei, dass das diffuse Licht von links die wenigen Schneeflocken auf Florians Rücken beleuchteten und ein ganz leichtes Lichterspiel in den Falten der Jacke zauberten – vor den dunklen Hintergrund platziert, Klick, passt.

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Das Autofokus-System der Spiegellosen funktioniert auch anders als bei dSLR Kameras. Spiegelreflexgeräte haben eigene Autofokus-Sensoren unten im Spiegelkasten. Spiegellose regeln alles über das Bild auf dem Sensor. Der Fokus saß bei diesem Shooting fast immer extrem präzise. Passte der Fokus mal nicht, lag es daran, dass ich die Kamera zu stark verschwenkt oder mich selbst noch bewegt hatte.

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Ich probierte dann auch die Gesichtserkennung. Wow. Eine ganz neue Erfahrung. Auch ein Profil wird erkannt. Einzige Voraussetzung: Das Gesicht muss groß genug im Bild sein. Aus größerer Entfernung bei 12mm klappte das nicht mehr. Sobald ich aber in normaler Portrait-Distanz agierte, funktionierte das die meiste Zeit sehr gut. Zwischendurch setzte die Gesichtserkennung einmal komplett aus, kurz danach war der Akku leer – ob es da einen Zusammenhang gab, konnte ich nicht näher ermitteln.

Ich werde die Funktion ab jetzt wohl häufiger einsetzen – zumindest dann, wenn ich hauptsächlich die Gesichter im Blickfeld habe, die auch scharf gestellt werden sollen smile

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Für vielleicht eine Minute oder zwei gab eine kleine Lücke in den Wolken die Abendsonne frei. Keine Nachbearbeitung notwendig – Danke, Du geiles Wetter smile

Danke auch an Florian – Es war echt verdammt kalt und Du hast Dir den Wind einige Male um die Nase pfeifen lassen. Respekt. Das war sicher nicht unser letztes Shooting smile

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Boris,
    ich verschwenke die Kamera nicht mehr, sondern verschiebe den Fokuspunkt mit der Kreuzwippe.
    Die Funktionstaste an der Kameraecke switched bei mir dann wieder auf den mittleren Fokuspunkt.
    Der Ausschuß an unscharfen Fotos hat sich bei mir dadurch erheblich verringert.

    Antworten

  2. Hallo Boris,

    sind die sw Aufnahmen noch durch LR bearbeitet oder hast Du die Ergebnisse der E-M1 verwendet?

    Hast Du bei der Gesichtserkennung auch die Augenerkennung aktiviert? Ralph Man hat das bei der Vorstellung der E-M gemacht und das hatte beeindruckend funktioniert. Wir konnten uns die Ergebnisse auf dem Display reingezoomt betrachten.

    @andreas Bei Gesichtserkennung, ob mit ohne ohne Augen, braucht man weder verschwenken noch die Kreuzwippe verenden.

    Gruß Mark

    Antworten

    • Meine Fotos sind generell bearbeitet. Ich habe RAW fotografiert und den Look in Lightroom erarbeitet. Die s/w-Einstellung an der Kamera war aber hilfreich, um seine Idee schon vorher abschätzen zu können. Teilweise habe ich mir das s/w-Bild in der Kamera noch mal anzeigen lassen um es dann in LR in diese Richtung zu bearbeiten.

      Die Gesichtserkennung war IMHO so eingestellt, dass sie Augen den Vorrang gibt. Ich hatte aber nicht die Option für linkes oder rechts Auge aktiv – weil das änderte sich ja ständig :)

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