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FAQ – Muss ich ein Gewerbe anmelden wenn ich für Geld fotografieren möchte?

„Du kennst Dich doch aus. Muss ich ein Gewerbe anmelden wenn ich für Geld fotografieren möchte? Wie ist das mit den Steuern? Welche Mehrwertsteuer muss ich ausweisen?“ – und überhaupt und an sich.

Solche Fragen bekomme ich recht häufig und in diesem Kurzbeitrag möchte ich meine generelle Antwort dazu mal festhalten, dann kann ich sie einfacher verlinken smile

Mein genereller Tipp

Fragt das Euren / einen Steuerberater. Oder fragt direkt beim Finanzamt, die haben extra eine Abteilung für solche und andere Fragen.

Ohne Quatsch! Ich habe das genauso gemacht. Ich habe schon mit dem für mich zuständigen Finanzamt telefoniert und wirklich gute Informationen bekommen, die sind in der Regel wirklich nett, traut Euch nur smile Und ich habe mir einen Steuerberater gesucht, die erste Beratung war dabei kostenlos.

Es gibt sogar eine Info-Hotline der Oberfinanzdirektion. Hier der Link für Niedersachsen – Ihr findet mit einer Suchmaschine Eurer Wahl sicher auch die für Euch zuständige Hotline.

„Du bist doof – Warum sagst DU mir das nicht?“

Weil ich nicht kann und vermutlich auch gar nicht darf. Ich bin weder Jurist noch Steuerberater. Ich weiß ein paar Dinge, zum Beispiel, dass sich die Antwort danach richten kann, ob Ihr nur dann und wann mal etwas auf Rechnung macht oder ob Ihr echt einen Gewinn erzielen möchtet. Ich weiß, dass einige Fragen unterschiedlich beantwortet werden, abhängig von der Höhe des Umsatzes und des gesamten Jahreseinkommens inklusive dem Gehalt oder Lohn aus Eurem normalen Job.

Aber jetzt kommt’s: Mein Wissen ist auf dem Stand von vor einigen Jahren und es verblasst bereits. Die Regeln können sich jederzeit ändern, neue Details hinzukommen.

„Wie läuft das bei Dir?“

Für mich klärt das seit Jahren eine Steuerberaterin die ich dafür bezahle. Die hatte mir damals auch erklärt, wie ich ohne Gewerbe Rechnungen schreiben konnte, dass da auf keinen Fall eine Mehrwertsteuer drin auftauchen durfte und dass da etwas von §19 stehen sollte. Wie genau die Regelungen heute aussehen, weiß ich nicht.

Ich weiß, dass das alles sehr simpel war. Eine ganze Zeit lang konnte ich das ohne Gewerbe machen und die Umsätze einfach in der normalen Steuererklärung mit angeben, die Rechnungskopien dazu legen und fertig. Erst ab einem bestimmten Punkt – wieder: Fragt den Steuerberater oder das Finanzamt – wurde ein Gewerbe erforderlich bzw. sinnvoll.

Ob Ihr dann ein Gewerbe mit oder ohne Mehrwertsteuer startet, ist Eure Entscheidung bzw. hängt von den erwarteten Umsätzen ab. Ich war so verrückt und habe es mit Mehrwertsteuer gemacht – 19% „Rabatt“ auf Einkäufe für das Gewerbe klingen ja auch verlockend. Der zusätzliche Aufwand ist aber auch nicht zu unterschätzen. Überlegt Euch das also gut und, Ihr ahnt es schon, besprecht das mit Eurem Steuerberater wink

Keine Angst

Grundsätzlich kann ich nur sagen: “Habt keine Angst.” – Sagt der Beratung vom Finanzamt möglichst genau was Ihr vorhabt und Ihr werdet eine gute Antwort erhalten. Formell gibt es zwar ein paar Dinge zu beachten, so kompliziert ist das aber alles nicht – Entweder Ihr müsst die Mwst ausweisen oder ihr dürft es nicht, entweder Ihr habt ein Kleingewerbe oder nicht. Danach richtet sich, was auf Eurer Rechnung stehen muss.

Viel wichtiger ist es, mit den Einnahmen vernünftig umzugehen und nicht sofort alles auszugeben – Das Geld gehört Euch nämlich nicht komplett, in den meisten Fällen jedenfalls … doch das ist ein Thema für einen späteren Beitrag.

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