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Abenteuer Analog – Voigtländer Bessa – Klappfalter klappen

Voigländer Bessa

Voigländer Bessa

Kennt Ihr diese Zufälle, diese Anhäufung von Schicksal? Wenn der Geschirrspüler plötzlich nicht mehr spülen möchte, wird wohl bald die Waschmaschine folgen und den Trocker oder den Herd mit in die ewigen Jagdgründe reißen.

Nun müssen es aber nicht immer negative Ereignisse sein – wobei man solchen Geschehnissen eigentlich keine voreilige Bewertung beimessen sollte, reden wir also lieber vom Zusammentreffen wahrscheinlich recht geldintensiver Ereignisse. Nein, es können auch Dinge geschehen, die einen wahrlich frohlocken lassen.

Seit vielleicht zwei Jahren frage ich immer mal wieder herum, ob nicht jemand eine Mittelformat-Kamera für mich haben könnte, etwas vollmechanisches, ohne Batterien. Ein echt unfassbarer Zufall brachte mir so ein Schätzchen in diesem Jahr – die Primar Reflex II. Jetzt scheint das Schicksal seine Kettenreaktion in Gang gesetzt zu haben – Mich erreichte kürzlich eine weitere Kamera, eine Voigtländer Bessa smile

Harald antwortete mir auf einen meiner Newsletter und fragte kurz und knapp, ob ich Interesse an einer Bessa hätte. Er habe eher keinen Hang zur Analogfotografie und würde sie mir daher gerne zukommen lassen, er wüsste nur nicht, ob sie wirklich 100%ig funktionstüchtig sei.

Öhm, da überlegte ich doch nicht lange – ich meine: Mittelformat, mechanisch, genau mein Beuteschema derzeit bigsmile

Die Kunstledertasche der Voigtländer Bessa ist schon etwas arg mitgenommen

Die Kunstledertasche der Voigtländer Bessa ist schon etwas arg mitgenommen

Wenige Tage später trudelte ein Paket bei mir ein. Ich habe wohl noch kein besser gepolstertes Paket gesehen smile Darin lag eine alte, etwas mitgenommene Kunstledertasche, extrem hart und steif geworden im Laufe der Jahre. Darin steckte das Schmuckstück, eine Voigtländer Bessa. Was für ein Gefühl dieses Kleinod auszupacken.

Ich weiß nicht genau aus welchem Jahr diese Kamera stammt. Wenn ich diese Webseite betrachte, dann sieht sie aus wie eine Bessa Version 5, nur dass ich ein Voigtar 1:4.5 f=11cm habe, mit Compur-Verschluss. Hier noch eine Seite mit einer sehr ähnlichen Kamera, bis auf das Objektiv passt es. Ich vermute also, dass die Kamera so grob aus dem Jahr 1937 bis 1945 stammen könnte.

Ich hielt zunächst einen schwarzen Kasten in der Hand, strukturierte Kunststoffoberfläche, an den Seiten abgerundet, ziemlich flach und kompakt – verglichen mit der Primar Reflex. Und nu? Erstmal Knöpfe und Hebel untersuchen, wie bedient man das Teil?

Rückseite der Bessa. Zwei Sichtfenster und eine Tabelle

Rückseite der Bessa. Zwei Sichtfenster und eine Tabelle

“Tiefenschärfe” – Räusper – Damit wäre das dann auch geklärt :)

“Tiefenschärfe” – Räusper – Damit wäre das dann auch geklärtsmile

Rückdeckel öffnen

An der Seite ist ein Knopf der sich als Hebel entpuppt. Damit klappt die Kamera auf der Rückseite auf. Aha, hier kann ich also den Film einlegen. Das Design erinnert hier sehr an eine klassische 35mm-Kamera, wie Ihr sie sicher alle noch kennt, oder nicht? Links die Filmpatrone rein – bzw. hier ist es ein 120er Rollfilm – und rechts eine Leerspule um den Film aufzurollen. In der Mitte liegt das Objektiv, ich sehe den Balgen zusammengefaltet. Boah, was für eine Öffnung!

Voigtländer Bessa mit geöffneter Rückklappe – 6×9 ist beeindruckend groß

Voigtländer Bessa mit geöffneter Rückklappe – 6×9 ist beeindruckend groß

Ich musste erst mal nachlesen im Web und tatsächlich, die Kamera schmeißt ein 9×6 cm Format auf den Film. Muahahaha bigsmile Bei einem 6×6 cm Format bekomme ich 12 Aufnahmen auf einen 120er Rollfilm. Bei 9×6 sind es dann wohl noch 8.

Apropos Formate – In diese Kamera kann man auch eine Maske einlegen um das Format auf 4,5×6 zu ändern, leider fehlt die Maske aber der Punkt ist, dass diese Maske als Kleinbild-Maske verkauft wurde wink Es ist eben alles eine Frage der Relation! Das 35mm-Format, dass sich im Sprachgebrauch als Kleinbild etabliert hat, hat läppische 2,4×3,6 cm und selbst das derzeit verfügbare digitale Mittelformat von Pentax liegt bei 3,6×4,8 cm – weißte Bescheid smile

Hm, da soll also der Film rein, wie bei meiner Canon Spiegelreflex direkt hinter das Objektiv. Gut gut aber wo ist die Mattscheibe zum Komponieren und Scharfstellen? Gibt’s nicht! Man kann einen optischen Sucher aufklappen der sich oben auf der Kamera befindet. Damit kann man dann so ungefähr schätzen, was man wohl in etwa fotografieren wird smile

Meine Version der Voigtländer Bessa hat schon einen optischen Sucher. Eine präzise Wissenschaft ist dieser aber nicht

Meine Version der Voigtländer Bessa hat schon einen optischen Sucher. Eine präzise Wissenschaft ist dieser aber nicht

Na immerhin wird es wohl keine überlappenden Negative geben, weil man die Nehmerspule mit einem Hebel auf der Kameraunterseite einfach solange weiterdrehen soll, bis man im Sichtfenster im Rückdeckel die nächste Bildnummer auf dem Filmstreifen ablesen kann.

Der Haken dabei: Früher waren Schwarz-Weiß-Filme blind für rotes Licht. Das Sichtfenster ist dann auch mit rotem Kunststoff abgedeckt. Heutige Filme können Rot allerdings ziemlich gut sehen was bedeutet, dass die Kamera nicht Lichtdicht ist. Eigentlich sollte der Papierstreifen, der den Filmstreifen umschließt, den Film vor Licht schützen, ob das aber funktioniert ist zumindest fraglich und dürfte stark vom Film und vom Fabrikat abhängen. Chris gab mir schon den Tipp, das Fenster abzukleben, damit auf den Negativen nicht der Aufdruck vom Papierstreifen belichtet wird smile Ich werde es für den ersten Film mal darauf ankommen lassen wink

Klappfalter aufklappen und entfalten

Auf der Unterseite ist ein weiter Knopf und dieser startet die Magie. Er öffnet die vordere Klappe, so dass einem das Objektiv ein Stück entgegen kommt. Ich greife die Klappe und ziehe sie manuell bis zum Anschlag auf. Das Objektiv wird dabei automatisch mit herausgezogen und aufgerichtet. Jetzt sieht sie mal so richtig cool aus smile

Voigtländer Bessa aufgeklappt. Hochformat mit ausgeklappter Stütze. Ein echtes Schmuckstück

Voigtländer Bessa aufgeklappt. Hochformat mit ausgeklappter Stütze. Ein echtes Schmuckstück

Nach kurzem herumspielen waren mir dann auch die Einstellmöglichkeiten klar.

Für den Fokus dreht man einfach direkt das Objektiv. Eine Meter-Skala gibt eine grobe Orientierung denn, wie schon geschrieben, eine Mattscheibe oder einen Messsucher gibt es nicht. Die Skala ist außerdem recht grob, zwischen 1m und 1,2m ist ein ziemlicher Weg und nochmal derselbe Weg vergeht bis zur 1,5m Marke. Es folgt eine 2m Marke und dann in kürzerem Abstand 2,7m, 4m, 8m, 15m und unendlich. Neben der Belichtung darf nun also auch die Entfernung geschätzt werden… Offenblendig fotografieren dürfte zu einem Glücksspiel werden wink

Das hier verwendete Voigtar mit 110mm Brennweite entspricht in etwa der Normalbrennweite für dieses Format.

Der Metallring, den man vielleicht schnell als Blendenring interpretieren würde, ist tatsächlich die Einstellung für die Belichtungszeit. Kürzeste Zeit ist hier 1∕250 Sekunde, die längste einstellbare Zeit ist 1 Sekunde. Danach gibt es noch B und T für Langzeitbelichtungen.

Und die Blende? Da ist so ein kleiner Metall-Pfeil am Ring für die Belichtungseinstellung und zwar auf der Seite des Rings, die zur Klappe zeigt. Mit diesem stellt man die gewünschte Blende ein, bei meinem Exemplar von 4,5 bis 22. Sehen kann man das nicht denn die Blende ist auch gleichzeitig der Verschluss, sie wird also nur geöffnet, wenn auch belichtet wird.

Voigtar 1:4,5 f=11cm – Heute würde man sagen 110mm f∕4,5 oder einfach Voigtar 110∕4,5 – 110mm entspricht etwa der Normalbrennweite

Voigtar 1:4,5 f=11cm – Heute würde man sagen 110mm f∕4,5 oder einfach Voigtar 110∕4,5 – 110mm entspricht etwa der Normalbrennweite

Dafür muss man zunächst den Auslöser spannen, was mit einem Hebel vorne am Objektiv funktioniert. Man zieht diesen Hebel nach oben und hört schon, wie eine Feder gespannt wird. Ausgelöst wird mit einem Hebel an der Klappe.

Dieser Auslösehebel war damals ein echtes Highlight! Ich zitiere mal die alte Voigländer Werbung:

“Das Entscheidende bei dieser Kamera ist der neue Auslöser am Laufboden. Kein Drahtauslöser mehr sondern ein richtiger Abzugsbügel wie beim Gewehr. Deshalb können Sie die Kamera beim knipsen auch so außerordentlich ruhig und sicher halten.”

Einen Selbstauslöser habe ich dann auch gefunden. Hat man den Auslöser gespannt, kann man einen kleinen Hebel am Auslöser zur Seite schieben und den Spannhebel noch ein Stück weiter ziehen. Damit wird der Selbstauslösemechanismus gespannt, der ähnlich wie eine Spieluhr funktioniert. Wird dann ausgelöst, läuft der Spannhebel erst einmal gebremst vom Uhrwerk runter um dann am Ende auszulösen.

Zum Abstellen der Kamera im Hochformat gibt es außen an der Klappe eine ausklappbare Stütze. Wofür das kleine Bullauge an der Klappe gut ist, konnte ich noch nicht herausfinden – durchschauen kann man jedenfalls nicht.

die Voigtländer im Sonnenlicht – leider hatte ich hier noch keinen Film drin

die Voigtländer im Sonnenlicht – leider hatte ich hier noch keinen Film drin

Zusammenklappen geht auch ganz leicht: In der Klappe befindet sich vorne ein Griff oder Hebel. Den drückt man einfach nach innen, also Richtung Kamera und schon werden die Scharniere eingeknickt und die Kamera kann zugeklappt werden.

Muss noch ausprobiert werden

Ob die Bessa nun wirklich funktioniert, ob der Spulhebel halten wird wenn erst einmal ein Film drinnen steckt, ob der Balgen Lichtdicht ist und ob die Belichtungszeiten noch in etwa passen, das möchte ich alles noch ausprobieren smile

Dafür habe ich mir ein paar günstige Filme geordert, Shanghai GP3 – ich bekam drei Stück für €12,95 inklusive Versand, nu müssen sie noch geliefert werden… Da ich aber sehr kurzfristig die Chance hätte, die Kamera auf einem Ausflug auszuprobieren, schmeiße ich vielleicht doch einen Kodak Tri-X 400 rein, der hier noch bereit liegt smile

Voigtländer Bessa in der Wiese – Sie gibt ein tollen Hintergrund, was für ein schickes Stück

Voigtländer Bessa in der Wiese – Sie gibt ein tollen Hintergrund, was für ein schickes Stück

Kennt Ihr so eine Bessa oder habt selber eine? Oder eine andere Klappfalter? Berichtet doch mal und zeigt Eure Ergebnisse smile

Und es gilt weiterhin: Wer ein Großformat für mich hat, etwas transportables also etwas, was zusammengeklappt werden kann, so um 4×5 Zoll, einfach bei mir melden. Ich meine, bei den defekten Elektrogeräten ist es doch auch meisten ein Dreigestirn wink

Die Voigtländer Bessa wartet sehnsüchtig auf ihr Comeback :)

Die Voigtländer Bessa wartet sehnsüchtig auf ihr Comebacksmile

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14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Boris,

    ich wünsche dir viel Spass mit deinem neuen analogen Schätzchen! Hoffe, sie funktioniert noch.
    Mit dem Shanghai GP3 Rollfilm habe ich keine so guten Erfahrungen gemacht. Mir ist es schon bei mehreren Filmen passiert, dass sich der Aufdruck des Filmrückpapiers auf den Film übertragen hat und das bei neuen, nicht abgelaufenen Filmen. Beispiele dazu kann man hier sehen: http://blog.oberpfalzpanorama.de/?p=703

    Viele Grüße aus der Oberpfalz,
    Peter

    Antworten

    • Hm, und die Holga war ganz sicher lichtdicht? Also mit anderen Filmen passiert das nicht?
      Da bin ich ja mal gespannt wie meine Erfahrungen mit dem Film sein werden :D Ich habe jetzt erst mal einen Tri-X 400 eingelegt

      Antworten

  2. Danke für den Artikel. Kurz kam ein „Haben-Will“ in mir auf… aber ich habe meinen Scanner für Mittelformat verkauft und einen Kleinbildscanner gekauft :-) Wünsche Dir viel Spaß mit dem Schätzchen und freue mich auf die Ergebnisse. Gruß aus Karlsruhe, Marco

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  3. Hallo Boris,

    wenn das kleine Bullauge – das ist, was ich auf diesem Photo:
    http://foto.nsonic.de/wp-content/uploads/2015/06/bessa-6110019.jpg
    als kleine Linse links oberhalb des Objektivs, bei der 250 identifizieren würde.

    Schätze ich, dass es sich um einen Winkelsucher handelt, wenn Du von oben auf die Kamera schaust müsste da eine Glasfläche sein.

    Viel Spass bei lustigen analogisieren

    Hanno

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    • Das auf dem verlinkten Bild ist der Brillant-Sucher.
      Wenn die Kamera zugeklappt ist, dann kann vorne auf der Klappe einen Chrom-Ring sehen. Dahinter ist einfach Kunststoff. Sieht aus wie ein Platzhalter für ein Emblem – sehe gerade, dass ich kein Bild im Beitrag habe, das diesen Ring zeigt :)

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  4. Hallo Boris,
    hab mal über die Seriennummer des Objektivs grob das Alter bestimmt. Die Seriennummer wurde im Bereich von 1937 bis 1942 gebaut. Genauer ist dies heute leider nicht mehr.
    Es müsste sich auch nach den Bildern um eine Bessa in der Version von 1937 handeln. Jedoch ist das Objektiv noch nicht ganz passend zu einer Bessa, denn eigentlich wurden nur Objektiv mit einer Brennweite von 10,5 cm verbaut.

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    • Ich hab schon den Verdacht, dass es eine aus 1937 herum sein könnte, die aber später schon mal repariert / in Stand gesetzt wurde. Also Objektivwechsel evtl? Oder sie wurde wirklich mal mit diesem Objektiv angeboten. Die Version 5 gab es ja in reichlich Varianten :)

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  5. Die perfekte Phrasenschwein-Kamera:
    Denn jedesmal, wenn Dir jetzt jemand sagt: „Besser ist das.“
    Dann zückst Du die Kamera und antwortest: „Nein, Bessa ist *das*.“
    :-)

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  6. Na, jetzt hat’s dich aber erwischt. :) Ein schönes Teil, wobei ich mit dem Format (3:2, ja ich weiss das gleiche wie „Vollformat“) nicht viel anfangen kann. Und so schön wie diese Falter sind, sind sie mir dann doch etwas zu unergonomisch. Ich bin dann irgendwann auf eine Bronica ETRSi umgestiegen. Ja, und Grossformat … das steht bei mir auch noch an. Die Dunkelkammer für Kontaktabzüge ist auch schon fast fertig eingerichtet.

    Wegen dem Shanghai Film: Der ist nicht ohne Grund der billigste. Das Papier ist wohl so dünn, dass sehr of die Beschriftung davon auf dem Film zu sehen ist. Ich nehme da lieber Fomapan 100. Der ist auch nicht viel teurer, macht aber erheblich weniger Probleme.

    Antworten

    • :) Die Bronica ist ja schon wieder was recht modernes, braucht auch eine Batterie, oder?
      Ja, Großformat hätte ich wirklich mal Bock drauf :) Ich weiß zwar noch nicht, welche Platten es so gibt – die wirklich alten Holzkameras haben da offenbar alle ihren eigenen „Standard“ :) – oder wie ich die riesigen Negative entwickeln soll… aber einfach mal haben und experimentieren hätte ich schon Lust dazu :)

      Die 3 Shanghai-Filme sind inzwischen auch angekommen. Die werden dann als nächstes mal ausprobiert. Ich werde berichten.
      Fomopan 100 ist mir schon mal empfohlen worden, werde ich auch mal nach schauen. Danke :)

      Antworten

      • Ja, bei Grossformat gibt’s ja sowieso fast alle Größen. Neben den heute üblichen Größen in Inch (4×5, 5×7, 8×10) gibt’s ja auch noch die europäischen Äquivalente (9x12cm, usw.). Und dann habe ich hier auch noch film holder (keine Ahnung wie das korrekt auf Deutsch heisst) für eine 8×10 Kamera in die aber nur 18x24cm Film passt. Alles sehr verwirrend.

        Bezüglich der Bronica ETRSi. Ja, die braucht eine Batterie. Meine hat auch ein Prisma mit Belichtungsmesser und „sogar“ Blendenvorwahl. ;)

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  7. Du hast etwas über die Blende geschrieben, das so nicht stimmt: „Sehen kann man das nicht denn die Blende
    ist auch gleichzeitig der Verschluss, sie wird also nur geöffnet, wenn auch belichtet wird.“
    Nein, die Blende ist nicht der Verschluss! Ich hab so eine ähnliche Kamera. Wenn du den Rückteil abnimmst, solltest du von innen das Objektiv
    sehen (eh klar!) und wenn du dann die Blende verstellst, dann SIEHST du die Lamellen, wie sie auf- und zugehen. Der Verschluss liegt VOR der
    Blende, also mehr außerhalb. Der Zentralverschluss besteht auch aus Lamellen, die aber jedes mal GANZ aufgehen. Wenn du den Auslöser
    aufziehst und dann auslöst, dann kannst du durch die entsprechend verstellte Blende durch die Linse schauen. Die Blende funktioniert sichtbar
    unabhängig davon.

    Viel Spaß mit dieser Kamera, bald kommen auch Fotos von meinem ähnlichen Teil

    Liebe Grüße aus Österreich,
    Chrisu

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  8. Pingback: Abenteuer Analog – Erster Film aus der Bessa | Ansichten

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