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Passepartouts selber schneiden

Neulich schrieb ich schon über Passepartouts, was das ist, wofür man sie benutzt und auch darüber wie schlecht die Qualität bei beigelegten Passepartouts sein kann und warum man beim Kauf sehr genau hinsehen sollte.

Ich könnte nun für jedes besondere Format zum Händler gehen und mir ein passendes Passepartout nach Wunsch anfertigen lassen. Ich könnte jeden Rahmen mit einem schlampigen Passepartout reklamieren und umtauschen. Könnte ich. Kostet aber alles Geld und Zeit.

Ich könnte doch einfach dicken Karton kaufen und meine Passepartouts selber schneiden – Wie schwer kann das schon sein? smile Hier ein kleiner Bericht zu meinem ersten Versuch – Welches Schneidegerät ich verwendet habe, welche Probleme ich hatte und welche Lösungen ich mir ausgedacht habe.

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Passepartouts – Genau hinsehen

Für dieses Jahr, 2017, habe ich mir ein Projekt ausgedacht: Jede Woche möchte ich eines meiner Fotos ausdrucken, rahmen und an die Wand hängen.

Ob ich das Projekt vollendet bekomme, hängt auch vom knappen Platz an der Wand ab wink

Natürlich geht es bei diesem Projekt darum, Fotos wieder eine Bedeutung zu geben, sich mit ihnen zu befassen, sie zu bewundern und durch sie immer wieder kleine Geschichten in Erinnerung zu rufen. Es geht aber auch darum, neues zu lernen und neue Routinen zu entwickeln – selber drucken auf verschiedenen Papieren mit verschiedenen Druckereinstellungen. Wie wirken verschiedene Papiere? Wie funktioniert ein Passepartout, welche Rahmen gibt es, worin unterscheiden sie sich und wie wirken sie?

In diesem Beitrag geht es um die Passepartouts, was das ist, wofür man es nutzen kann und warum man beim Kauf sehr genau hinsehen sollte

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Mitakon 25mm f⁄0,95 – Es werde Licht

Zhongyi Mitakon 25mm f⁄0.95

Nun fotografiere ich seit einer ganzen Weile mit einem kleinen Sensor im Micro-Four-Third-Format – halbe Fläche im Vergleich zum 35mm-Format, das wir alle so sehr lieben und kennen aus der analogen Zeit. Das kleinere Format bringt einige Vorteile mit sich: Die Kameras sind kompakter und leichter, die Objektive ebenfalls, Tele ist traumhaft weil der Bildwinkel im Vergleich zum 35mm-Format mit 2 multipliziert wird – man hat ja eine Ausschnittsvergrößerung wegen des kleineren Sensors. Die Verschlusszeiten mit Blitzlicht sind ohne Tricks bei 1⁄350s statt bei 1⁄200s.

Es gibt aber auch Nachteile: Die Freistellung, das Spiel mit geringer Schärfentiefe, ist sehr viel schwieriger und eingeschränkter. Je größer der Sensor, desto mehr Brennweite nutzt man für einen bestimmten Bildausschnitt und je mehr Brennweite, desto besser kann man bei offener Blende freistellen.

Kann man also gar nicht freistellen mit einer MFT-Kamera? Doch. Und für die ganz harten Fälle gibt es Lösungen unter anderem von Mitakon mit Offenblende von sagenhaften f⁄0,95 – Stimmt diese Angabe oder ist das nur Marketing?

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Camera Clara – Alte Kameras projizieren Licht

Auf dieses Projekt wurde ich im Rahmen des Happyshooting-Podcasts aufmerksam als ein Hörer uns einen Link schickte. Camera Clara? Was sollte das sein?

Ich rief die Seite auf und durchlebte in kurzer Zeit eine kleine Gefühlsgeschichte – Ich rätselte, grübelte, schmunzelte, lachte, war skeptisch zurückhaltend und dachte schließlich: Warum eigentlich nicht? smile

Da baut also jemand LED-Leuchtmittel in alte Kameras ein, um dieses Licht dann mit angesetztem Objektiv an die Wand zu projizieren, da muss man auch erst mal drauf kommen.

Am Ende verabredete ich mich mit dem Erfinder Philip Zogel am Telefon und zeichnete ein Interview auf. Philip erzählte über die Idee, wie es dazu kam, seine Gefühle beim Bau, über verwendete Materialien, einige Details zur Projektion und mehr. Es war ein tolles Gespräch und hier könnt Ihr es Euch in voller Länge anhören smile

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2016 – Mein Jahr

Das war ein merkwürdiges Jahr. Es gab Tage und Wochen an denen ich dachte, dass ich schon so viel gemacht und erlebt hatte, dass es für den Rest des Jahres reichen sollte, ein Termin jagte den nächsten und nicht alles lief nach Plan. Dann wieder gab es Zeiten an denen ich grübelte, ob ich überhaupt schon irgendetwas geschafft hatte, vieles zog sich länger hin als gedacht, manches fiel aus oder wurde verschoben und irgendwie fühlte ich mich gefangen in der Routine.

Um so wichtiger war es mir, auch dieses Jahr durch meine Fotos zu blättern und den Kalender noch einmal Revue passieren zu lassen um mir klar zu machen, was eigentlich alles geschah. Auf den Boden kommen und den Fokus neu justieren sozusagen smile Es zeigte sich: Das Jahr war richtig toll smile

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Stative – Wenn es richtig kompakt sein darf

Drei kompakte Stative: 3-Legged-Thing Brian und Rick, ganz rechts ein Tiltall TE-225

Drei kompakte Stative: 3-Legged-Thing Brian und Rick, ganz rechts ein Tiltall TE-225

Für den Einsatz von größeren Teleobjektiven auch im Zusammenspiel mit der schweren Canon EOS 5D, habe ich mir damals ein vernünftiges Stativ geholt. Inzwischen fotografiere ich fast ausschließlich mit einer viel kompakteren Olympus OM-D E-M1 für die dieses Stativ etwas überdimensioniert erscheint.

Nun ist ein stabiles Stativ immer sinnvoll, nicht immer müssen es aber Langzeitaufnahmen bei Wind sein – manchmal soll es einfach nur dazu dienen, bei Gruppenfotos oder Selbstportraits die Kamera zu halten.

Jedes Gramm und jeder Zentimeter Packmaß entscheiden dann, ob das Stativ mitgenommen wird oder nicht. Ich stellte mir also die Frage, ob nicht ein kompakteres Stativ für die leichte Kamera reichen würde? Kleinerer Kugelkopf, kompaktes Packmaß, geringes Gewicht… Ich habe mir zwei Modelle von 3-Legged-Things angesehen und mit einem kompakten Modell von Tiltall verglichen…

Spoiler: Ich bin begeistert davon, wie unfassbar klein Stative sein können.

Die Stative wurden mir von enjoyyourcamera.com zur Verfügung gestellt, die als Sponsor für den Happy-Shooting-Podcast auftreten. Dieser Blogbeitrag profitiert natürlich davon, dass ich die Stative selbst ausprobieren konnte, ist ansonsten aber nicht bezahlt.

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Intrepid 4×5 – Holz und Mut zur Farbe

Intrepid 4×5 – Eine einfache Holzkamera die Mut zur Farbe zeigt

Intrepid 4×5 – Eine einfache Holzkamera die Mut zur Farbe zeigt

Ich weiß nicht so richtig warum aber irgendwie hatte ich seit einiger Zeit ein gewisses Verlangen nach einer Großformat-Kamera. 4×5 sollte es schon sein, der Haken war nur, dass die neuen Kameras mehr Geld kosteten als ich bereit war zu investieren.

Da kam mir das Kickstarter-Projekt aus England sehr entgegen. Intrepid nannte sich das Team und so hieß auch die günstige Kamera, die man auf der Crowdfunding Plattform unterstützen konnte. Ich machte zwar bei der Kampagne nicht mit, nachdem ich aber keine Angebote für alte Kameras erhielt, bestellte ich mir nachträglich eine.

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Pentax K-1 zu Besuch – Meine Eindrücke

Pferde im Sonnenuntergang auf der Weide

Sonnenuntergang auf der Weide

Es hatte etwas länger gedauert aber endlich war es soweit – Ich bekam über einen sehr freundlichen Kontakt bei Pentax eine K-1 für ein paar Wochen zum Ausprobieren. Im Paket lag auch gleich ein mächtiges 24-70mm f⁄2.8 Objektiv. Ich schaffte es in dieser Zeit leider nicht zu einem Kunden-Shooting mit der Kamera, konnte sie aber zu einem Rundflug mit in die Luft nehmen, fotografierte Sterne und die Milchstraße, ließ ein paar Pferde vors Objektiv grasen und konnte, wenn auch nur ganz kurz, die Video-Funktion ansehen.

Die Pentax K-1 – Ich war mit ihr in der Luft, im Wald, auf der Weide, auf der Insel und habe Sterne damit fotografiert

Die Pentax K-1 – Ich war mit ihr in der Luft, im Wald, auf der Weide, auf der Insel und habe Sterne damit fotografiert

Warum war ich überhaupt so gierig darauf diese Kamera auszuprobieren? Was sollte das Besondere an der K-1 sein? Ganz einfach:

35mm-Sensor, also Kleinbild- oder Vollformat zu einem sehr verlockenden Preis – zum Zeitpunkt dieses Beitrags lag der Preis bei rund 2100 Euro, vereinzelt auch bei unter 2000 Euro. Für dieses Geld bot die Pentax K-1 ein Klapp-Schwenk-Display, ein wetterfestes Gehäuse, GPS, Wifi und eine Bildstabilisierung mit beweglichem 36-Megapixel-Sensor, der auch für einige andere Tricks genutzt wird.

Ein fettes Paket zum fairen Preis. Meine Überlegung war, den Canon-Pfad zu verlassen und für dieses 35mm-Format auf Pentax zu wechseln. Ist diese Idee aufgegangen? Schauen wir mal wink

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Cosyspeed Streetomatic – Ein Blick auf die neue Hüfttasche

Cosyspeed Camslinger Streetomatic

Die Tasche wurde mir von enjoyyourcamera.com zur Verfügung gestellt zur Vorstellung im Happy-Shooting-Podcast. Ich finde diese kleinen Taschen für mich privat so interessant, dass ich mir die Freiheit herausgenommen habe, hier eine kleine Vorstellung dazu schreiben. Dieser Beitrag ist nicht bezahlt sondern enthält, wie immer, meine persönlichen Ansichten und Meinungen.

Ich habe immer gesagt, dass ich kein Taschen-Freak bin. Ich überlege mir sehr genau was ich wirklich benötige und suche mir möglichst passende Produkte. Ich meine, wie viele Taschen kann ein Fotograf schon gebrauchen?

Ich komme so langsam zur Erkenntnis: Mehr als man gemeinhin glauben mag smile

  • Ich hatte früher einen Rucksack. Sehr praktisch bei Reportagen und langen Ausflügen weil ich das Gewicht so sehr gut tragen konnte.
  • Inzwischen habe ich einen Trolley. Sehr praktisch, wenn ich wirklich “alles” dabei haben möchte für Auftragsarbeiten. Ich muss damit nichts tragen aber für längere Spaziergänge ist das natürlich nicht gedacht.
  • Seit einiger Zeit habe ich einen Messenger der ebenfalls sehr praktisch für kleinere Ausflüge ist. Es passt eine Menge hinein. Es gibt aber Situationen, da ist diese Tasche einfach zu viel.

Es fehlt mir einfach etwas kleines für kurze Spaziergänge oder Ausflüge. Etwas Zubehör für den Fall der Fälle dabei haben ohne große Taschen an mir hängen zu haben. Eine Möglichkeit sind die normalen Foto-Umhängetaschen.

Eine Alternative sind Hüfttaschen. Cosyspeed bietet solche an und um so eine soll es hier gehen.

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Tollkühn in der fliegenden Kiste – Ängste überwinden und die Welt von oben sehen

Bernd Sieker hockt vor dem Propeller des Flugzeugs und prüft die Maschine

Bernd prüft die Maschine vor unserem Start

Ein Ritt auf einer Kanonenkugel muss sich so ähnlich anfühlen. Na gut, die Kanonenkugel ist vermutlich noch schneller… und windiger… also vermutlich völlig anders bigsmile Trotzdem war es für mich ein ziemlich großes Abenteuer, als ich mich am Wochenende in ein kleines Flugzeug setzte und einem längeren Rundflug zustimmte.

Trotz Platzangst. Trotz Höhenangst. Trotz Flugangst. Das klappte wohl nur, weil diese Ängste bei mir recht spezifisch sind und ich gelernt habe mit ihnen umzugehen – bis zu einem bestimmten Niveau.

Darum soll es aber nicht gehen, sondern um Happy-Shooting-Hörer und Pilot Bernd, seinem Flugzeug, der Herausforderung aus dem Flieger zu fotografieren und um meine Eindrücke smile

Update 14.10.2016 – Korrekturen und Ergänzungen von Bernd. Vielen Dank dafür smile

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