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Fujifilm GFX 50S – Digitales Mittelformat ohne Spiegel

Fujifilm GFX 50S – Quelle: Fujifilm

Fujifilm GFX 50S – Quelle: Fujifilm

Es tut sich wieder etwas auf dem Kamera-Markt, ein paar ganz kurze Gedanken dazu.

Fuji stellt ein digitales Mittelformat vor – ohne Spiegel: Die Fujifilm GFX 50S

Damit folgen sie Hasselblad, die genau so etwas mit der X1D dieses Jahr vorgelegt hat. Die Fujifilm dürfte aber voraussichtlich günstiger zu bekommen sein – man munkelt etwas von unter 10.000,-

Diese ca. 44×33 mm Sensoren sind natürlich größer als 35mm-Sensoren – so richtig Mittelformat, wie wir es analog noch kennen, ist das aber nicht. 50 MPixel gibt es auch im 35mm-Kamera-Sektor und so darf man sich schon die Frage stellen, ob so eine digitale Mittelformat-Kamera wirklich Vorteile bietet – und welche?

Wie ist das bei Euch? Mal abgesehen von den hohen Preisen in diesem Bereich, reizt Euch so eine digitale Mittelformat-Kamera? Und warum?

Gastbeitrag: Cyanotypie – Alles blau bei den Klostergeistern 2016

Wolfgang beim erstellen der Belichtungsreihe

Wolfgang beim erstellen der Belichtungsreihe

Dies ist ein Gastbeitrag von Wolfgang Harst. Er hatte das Cyanotypie-Projekt mitgebracht zu den Klostergeistern 2016 nach Inzigkofen. Daher konnte ich dort meine erste Cyanotypie überhaupt erstellen und ich war davon so begeistert, dass ich unbedingt etwas zu diesem Thema in meinem Blog haben wollte. Ich käme mir aber blöd dabei vor, wenn ich hier wir ein altweiser Cyanotypist referieren würde, obwohl ich die Chemie nicht einmal selbst angesetzt habe smile Darum fragte ich Wolfgang, ob er nicht ein paar Worte über das Thema verlieren möchte für meinen Blog – Er sagte zu. Und es wurden ein paar Worte mehr … aber das kennt Ihr von meinem Blog ja schon wink Der folgende Text stammt also von Wolfgang – Viel Spaß beim Lesen und Experimentieren smile

Nein, es geht nicht um Whisky oder ähnliche Flüssigkeiten, sondern um UV-lichtempfindliche Lösungen. Die Klostergeister werden ja immer analoger. Wie Boris im Newsletter schon geschrieben hatte, haben wir uns in diesem Jahr in unserer Projektgruppe mit Cyanotypie beschäftigt.

Cyanotypie oder Blaudruck bzw. Eisenblaudruck ist ein Positiv-Negativ-Verfahren aus den 1840er Jahren, aber bevor ich das lange erkläre, verweise ich hier auf den Artikel dazu in der Wikipedia. Von den sogenannten Edeldruckverfahren ist es eines der einfacheren, es gilt aber auch hier: Die Erfahrung macht’s. Ich experimentiere schon eine ganze Zeit damit und habe meinen “Workflow” gefunden aber möglicherweise gibt’s ja noch das eine oder andere auszuprobieren.

Also habe ich im Vorfeld der Klostergeister in die Runde gefragt, ob Interesse an diesem Thema besteht. Es bestand und schließlich waren wir zu fünft in der Gruppe.

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Kickstarter – Digital fotografieren mit alter Analog-SLR

Analoge SLR Revueflex

Gerade läuft auf Kickstarter ein Projekt namens “I’m Back”. Es handelt sich dabei um einen Bausatz für ein digitales Rückteil für analoge 35mm-Spiegelreflex-Kameras.

Diese Idee ist nicht neu und es wurde, seit die digitale Fotografie anfing erschwinglich zu werden, immer wieder versucht ein Produkt zu erstellen, mit dem man seine alte Spiegelreflex-Kamera zu einer digitalen Kamera umrüsten könnte.

Soweit ich weiß hat es es kein Projekt geschafft. Entweder gaben die Erfinder vorzeitig auf, fanden für bestimmte Fragen keine Antworten oder die Nische war so klein, dass keine nennenswerte Nachfrage vorhanden war und das Projekt eingestellt wurde.

Nun hat es ein Tüftler aus Italien realisiert und die Kickstarter-Kampagne ist bereits erfolgreich finanziert, obwohl sie zum Zeitpunkt dieses Beitrags noch 30 Tage läuft…

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Canon stellt EOS 5D Mark 4 vor

Canon stellt die EOS 5D Mark IV vor. Neue Ansätze wie Dual-Pixel-RAW und hoher Preis

Canon stellt die EOS 5D Mark IV vor. Neue Ansätze wie Dual-Pixel-RAW und hoher Preis (Bild: Canon)

Da ist sie also, die Canon EOS 5D Mark IV. Noch kann man sie nicht in den Händen halten, sie soll ab Mitte September 2016 verfügbar sein und daher kann ich hier keinen Test liefern. Ein paar Gedanken habe ich aber schon dazu smile

Die Technischen Details möchte ich gar nicht alle einzeln besprechen…

  • 30+ MPixel,
  • 7 Bilder/s,
  • GPS,
  • Wifi,
  • NFC,
  • 4k …

Soweit so gut. Wenn Euch Details interessieren, könnt Ihr die z. B. hier lesen.

Interessanter finde ich Dual-Pixel-RAW!

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Deep Learning für den eigenen Lightroom-Katalog – Excire

Deep Learning: Die Sache mit der Suche nach Bildern auf dem lokalen Rechner entwickelt sich langsam weiter.

Excire soll die eigene Lightroom-Bibliothek lokal(!) analysieren und Inhalte erkennen. Danach kann man über ein Plugin verschiedene Suchen ausführen.

Die Demo auf deren Webseite liefert echt gute Ergebnisse, ist aber – wer hätte es gedacht – nicht perfekt. Es gibt etwa 100 feste Stichworte nach denen man suchen kann (mehr sollen folgen) und wenn ich nach „Pferd“ suche oder nach Bildern mit einem Pferd suche, bekomme ich auch schon mal Kühe und Ziegen mit angezeigt.

Lokal mit meinen Bildern habe ich es nicht ausprobiert. Die Analyse der Bilder soll recht viel Zeit in Anspruch nehmen und im Augenblick habe ich wenig Muße dafür. Ich habe auch weiterhin Zweifel, ob das wirklich gut genug funktioniert um die richtigen Bilder zu finden. Neue Bilder muss man auch immer wieder lernen lassen (manuell anstoßen) weil vermutlich die Integration in Lightroom nichts bequemeres hergibt?

Wer es ausprobieren möchte: Auf der Webseite ist es mit Demo-Bildern möglich; Lokal mit einer Demo-Version des Plugins (derzeit nur OS-X – Windows soll folgen)

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Schlossgespenster 2016 – Workshop mit Flair auf Schloss Berlepsch

Unser Gruppenbild vom Schlossgespenster Workshop 2016 – Eine echte Gemeinschaftsproduktion

Unser Gruppenbild vom Schlossgespenster Workshop 2016 – Eine echte Gemeinschaftsproduktion

Ich habe ja einen Hang zu alten Gemäuern smile Ich bin daher sehr froh, dass wir auch dieses Jahr wieder einen Platz auf Schloss Berlepsch ergattern konnten. Ein Wochenende lange gehörte der Rittersaal den Teilnehmern dieses besonderen Workshops – und nicht nur der, auf dem gesamten Gelände konnten wir uns bewegen, viele Türen standen uns offen, ein Fest für jeden Fotografen auf der Suche nach Motiven und Hintergründen von edel über Kitsch bis zu skurril smile

Am Samstag Abend haben wir noch eine kurze Happyshooting-Folge aufgenommen.

Weitere Eindrücke und unser Video gibt es nach dem Klick.

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Nicht blenden lassen bei Crowdfunding

Haus Pavillon

Hier ist mal wieder ein Beispiel um zu zeigen, dass man einen wachen Blick bei Kickstarter behalten sollte: Monitor-Kalibrierung von Globell

Was passiert hier?

Globell nutzt eine bekannte Marke Meyer-Optik-Görlitz um Produkte zu vermarkten. In diesem Fall ein Gerät um ein Farbprofil für Monitore anzulegen.

Exakt solche Geräte gibt es bereits. Spyder von Datacolor und ColorMunki sind zwei Beispiele.

Warum habe ich mit dieser Kampagne Bauchschmerzen? Und warum nicht?

GlobellColor ist also nur ein weiteres Gerät und natürlich möchte dieses Gerät alles richtig machen. Das englische Video, perfekt inszeniert mit professionellem Sprecher, führt in epischer Breite aus, dass die Farbdarstellung ein großes Problem sei und ein nicht kalibrierter Monitor Schuld an falschen Farben im Druck hat. GlobellColor will das Problem lösen und natürlich hilft dieses Produkt jedem.

Ist das denn so?

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Gusti-Leder – Leder, Preise, Produktion, Fototaschen

Holzschild mit Firmenlogo von Gusti-Leder

Im letzten Beitrag hatte ich erzählt, wie ich auf Gusti aufmerksam wurde und wie ein Kontakt zustande kam. Eine recht ehrliche und harte Kritik an einer Idee für eine Foto-Tasche verschaffte mir eine Einladung, die ich annahm.

Nun war ich also in Rostock. Samstag, tolles Wetter. Ich hatte die Adresse, stieg ins Auto, programmierte das Navi und fuhr nach dem tollen Frühstück im Hotel los…

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Gusti-Leder – Fototasche? “Wir müssen reden…”

Romy und Juliane von Gusti-Leder

Romy und Juliane von Gusti-Leder

Es gibt Klischees, Dinge über die gerne gewitzelt wird, vermeintliche Fakten die locker auf Memory-Karten gedruckt werden könnten und wohl jeder würde die Pärchen erkennen. Frauen und Schuhe ist so ein Paar. Fotografen und Taschen aber auch wink – Klar, beides gilt nicht für jede/n … ein bisschen was ist aber schon dran, denke ich.

Ich selbst bin ja sehr zurückhaltend bei Foto-Taschen und überhaupt nicht anfällig für so etwas. Ich habe eine, nein zwei kleine Umhängetaschen noch von früher. Eine ganz kleine Gürteltasche, praktisch für die Olympus oder ein zweites Objektiv. Einen Crumpler Rucksack. Einen Trolley, den ich hauptsächlich verwende. Ach und aktuell gerade eine Messenger-Umhängetasche. Also nur 6 Taschen… Ganz normal, oder? bigsmile

Wie auch immer wink

Interessant ist für mich eher, dass darunter keine einzige Ledertasche ist. Ich mag Lederprodukte und bin recht anfällig für Hüte, Jacken und Hosen aus Leder. Nur eine Fototasche aus Leder habe ich noch nicht. Die Gründe dafür sind aber recht simpel: Wirklich gute Fototaschen aus Leder gab es lange Zeit gar nicht – was “gut” ist, liegt natürlich im Auge des Betrachters – und wenn es sie inzwischen gibt, sind sie sehr hochpreisig.

Auf der Suche nach einer ganz anderen Tasche stolperte ich dann über Gusti. Ledertaschen mit rustikalem Charme zu sehr niedrigen Preisen. Wie konnte das sein? Kurze Zeit später stand ich in Kontakt mit Gusti – und fuhr einfach mal hin smile

Dies ist der erste Beitrag der erzählt, wie ich Gusti fand, wie ein Kontakt zustande kam und warum harte Kritik auch mal Türen öffnen kann.

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Make-Up & Licht Workshop Köln 2016 – Lehrreicher Spaß in der Villa

Unser Gruppenbild vom Make-Up & Licht Workshop in Köln 2016 mit Nicole Müller und Boris Nienke. Aufgenommen in der gelben Villa in Köln. 5 Teilnehmer und Ihre Frauen/Freundinnen vor alten Fenstern

Unser Gruppenbild vom Make-Up & Licht Workshop in Köln 2016 mit Nicole Müller und Boris Nienke

Dieser Workshop ist mal ganz anders als die anderen smile Hier lernen die Fotografen, wie ein Make-Up funktioniert.

Dabei geht es um ein natürliches Make-Up das dem Fotografen hilft. Glanzstellen vermeiden, Hautrötungen abdecken, Augen auffrischen auch nach langen Nächten, unterschiedliche Hauttöne angleichen – Das ist die Basis und hilft dabei, viel Zeit für aufwendige Nachbearbeitungen und Retuschen zu sparen.

Doch dabei bleibt es nicht – und auch wenn man als Fotograf nicht vor hat, zukünftig alle Models oder Gäste einer Veranstaltung selbst zu schminken, so hilft es doch die Probleme vor der Aufnahme zu erkennen und auch Lösungen parat zu haben.

…ein kleines Video habe ich auch noch gebastelt – gibt es nach dem Klick smile

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