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Stative – Wenn es richtig kompakt sein darf

Drei kompakte Stative: 3-Legged-Thing Brian und Rick, ganz rechts ein Tiltall TE-225

Drei kompakte Stative: 3-Legged-Thing Brian und Rick, ganz rechts ein Tiltall TE-225

Für den Einsatz von größeren Teleobjektiven auch im Zusammenspiel mit der schweren Canon EOS 5D, habe ich mir damals ein vernünftiges Stativ geholt. Inzwischen fotografiere ich fast ausschließlich mit einer viel kompakteren Olympus OM-D E-M1 für die dieses Stativ etwas überdimensioniert erscheint.

Nun ist ein stabiles Stativ immer sinnvoll, nicht immer müssen es aber Langzeitaufnahmen bei Wind sein – manchmal soll es einfach nur dazu dienen, bei Gruppenfotos oder Selbstportraits die Kamera zu halten.

Jedes Gramm und jeder Zentimeter Packmaß entscheiden dann, ob das Stativ mitgenommen wird oder nicht. Ich stellte mir also die Frage, ob nicht ein kompakteres Stativ für die leichte Kamera reichen würde? Kleinerer Kugelkopf, kompaktes Packmaß, geringes Gewicht… Ich habe mir zwei Modelle von 3-Legged-Things angesehen und mit einem kompakten Modell von Tiltall verglichen…

Spoiler: Ich bin begeistert davon, wie unfassbar klein Stative sein können.

Die Stative wurden mir von enjoyyourcamera.com zur Verfügung gestellt, die als Sponsor für den Happy-Shooting-Podcast auftreten. Dieser Blogbeitrag profitiert natürlich davon, dass ich die Stative selbst ausprobieren konnte, ist ansonsten aber nicht bezahlt.

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Intrepid 4×5 – Holz und Mut zur Farbe

Intrepid 4×5 – Eine einfache Holzkamera die Mut zur Farbe zeigt

Intrepid 4×5 – Eine einfache Holzkamera die Mut zur Farbe zeigt

Ich weiß nicht so richtig warum aber irgendwie hatte ich seit einiger Zeit ein gewisses Verlangen nach einer Großformat-Kamera. 4×5 sollte es schon sein, der Haken war nur, dass die neuen Kameras mehr Geld kosteten als ich bereit war zu investieren.

Da kam mir das Kickstarter-Projekt aus England sehr entgegen. Intrepid nannte sich das Team und so hieß auch die günstige Kamera, die man auf der Crowdfunding Plattform unterstützen konnte. Ich machte zwar bei der Kampagne nicht mit, nachdem ich aber keine Angebote für alte Kameras erhielt, bestellte ich mir nachträglich eine.

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Pentax K-1 zu Besuch – Meine Eindrücke

Pferde im Sonnenuntergang auf der Weide

Sonnenuntergang auf der Weide

Es hatte etwas länger gedauert aber endlich war es soweit – Ich bekam über einen sehr freundlichen Kontakt bei Pentax eine K-1 für ein paar Wochen zum Ausprobieren. Im Paket lag auch gleich ein mächtiges 24-70mm f⁄2.8 Objektiv. Ich schaffte es in dieser Zeit leider nicht zu einem Kunden-Shooting mit der Kamera, konnte sie aber zu einem Rundflug mit in die Luft nehmen, fotografierte Sterne und die Milchstraße, ließ ein paar Pferde vors Objektiv grasen und konnte, wenn auch nur ganz kurz, die Video-Funktion ansehen.

Die Pentax K-1 – Ich war mit ihr in der Luft, im Wald, auf der Weide, auf der Insel und habe Sterne damit fotografiert

Die Pentax K-1 – Ich war mit ihr in der Luft, im Wald, auf der Weide, auf der Insel und habe Sterne damit fotografiert

Warum war ich überhaupt so gierig darauf diese Kamera auszuprobieren? Was sollte das Besondere an der K-1 sein? Ganz einfach:

35mm-Sensor, also Kleinbild- oder Vollformat zu einem sehr verlockenden Preis – zum Zeitpunkt dieses Beitrags lag der Preis bei rund 2100 Euro, vereinzelt auch bei unter 2000 Euro. Für dieses Geld bot die Pentax K-1 ein Klapp-Schwenk-Display, ein wetterfestes Gehäuse, GPS, Wifi und eine Bildstabilisierung mit beweglichem 36-Megapixel-Sensor, der auch für einige andere Tricks genutzt wird.

Ein fettes Paket zum fairen Preis. Meine Überlegung war, den Canon-Pfad zu verlassen und für dieses 35mm-Format auf Pentax zu wechseln. Ist diese Idee aufgegangen? Schauen wir mal wink

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Cosyspeed Streetomatic – Ein Blick auf die neue Hüfttasche

Cosyspeed Camslinger Streetomatic

Die Tasche wurde mir von enjoyyourcamera.com zur Verfügung gestellt zur Vorstellung im Happy-Shooting-Podcast. Ich finde diese kleinen Taschen für mich privat so interessant, dass ich mir die Freiheit herausgenommen habe, hier eine kleine Vorstellung dazu schreiben. Dieser Beitrag ist nicht bezahlt sondern enthält, wie immer, meine persönlichen Ansichten und Meinungen.

Ich habe immer gesagt, dass ich kein Taschen-Freak bin. Ich überlege mir sehr genau was ich wirklich benötige und suche mir möglichst passende Produkte. Ich meine, wie viele Taschen kann ein Fotograf schon gebrauchen?

Ich komme so langsam zur Erkenntnis: Mehr als man gemeinhin glauben mag smile

  • Ich hatte früher einen Rucksack. Sehr praktisch bei Reportagen und langen Ausflügen weil ich das Gewicht so sehr gut tragen konnte.
  • Inzwischen habe ich einen Trolley. Sehr praktisch, wenn ich wirklich “alles” dabei haben möchte für Auftragsarbeiten. Ich muss damit nichts tragen aber für längere Spaziergänge ist das natürlich nicht gedacht.
  • Seit einiger Zeit habe ich einen Messenger der ebenfalls sehr praktisch für kleinere Ausflüge ist. Es passt eine Menge hinein. Es gibt aber Situationen, da ist diese Tasche einfach zu viel.

Es fehlt mir einfach etwas kleines für kurze Spaziergänge oder Ausflüge. Etwas Zubehör für den Fall der Fälle dabei haben ohne große Taschen an mir hängen zu haben. Eine Möglichkeit sind die normalen Foto-Umhängetaschen.

Eine Alternative sind Hüfttaschen. Cosyspeed bietet solche an und um so eine soll es hier gehen.

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Tollkühn in der fliegenden Kiste – Ängste überwinden und die Welt von oben sehen

Bernd Sieker hockt vor dem Propeller des Flugzeugs und prüft die Maschine

Bernd prüft die Maschine vor unserem Start

Ein Ritt auf einer Kanonenkugel muss sich so ähnlich anfühlen. Na gut, die Kanonenkugel ist vermutlich noch schneller… und windiger… also vermutlich völlig anders bigsmile Trotzdem war es für mich ein ziemlich großes Abenteuer, als ich mich am Wochenende in ein kleines Flugzeug setzte und einem längeren Rundflug zustimmte.

Trotz Platzangst. Trotz Höhenangst. Trotz Flugangst. Das klappte wohl nur, weil diese Ängste bei mir recht spezifisch sind und ich gelernt habe mit ihnen umzugehen – bis zu einem bestimmten Niveau.

Darum soll es aber nicht gehen, sondern um Happy-Shooting-Hörer und Pilot Bernd, seinem Flugzeug, der Herausforderung aus dem Flieger zu fotografieren und um meine Eindrücke smile

Update 14.10.2016 – Korrekturen und Ergänzungen von Bernd. Vielen Dank dafür smile

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Fujifilm GFX 50S – Digitales Mittelformat ohne Spiegel

Fujifilm GFX 50S – Quelle: Fujifilm

Fujifilm GFX 50S – Quelle: Fujifilm

Es tut sich wieder etwas auf dem Kamera-Markt, ein paar ganz kurze Gedanken dazu.

Fuji stellt ein digitales Mittelformat vor – ohne Spiegel: Die Fujifilm GFX 50S

Damit folgen sie Hasselblad, die genau so etwas mit der X1D dieses Jahr vorgelegt hat. Die Fujifilm dürfte aber voraussichtlich günstiger zu bekommen sein – man munkelt etwas von unter 10.000,-

Diese ca. 44×33 mm Sensoren sind natürlich größer als 35mm-Sensoren – so richtig Mittelformat, wie wir es analog noch kennen, ist das aber nicht. 50 MPixel gibt es auch im 35mm-Kamera-Sektor und so darf man sich schon die Frage stellen, ob so eine digitale Mittelformat-Kamera wirklich Vorteile bietet – und welche?

Wie ist das bei Euch? Mal abgesehen von den hohen Preisen in diesem Bereich, reizt Euch so eine digitale Mittelformat-Kamera? Und warum?

Gastbeitrag: Cyanotypie – Alles blau bei den Klostergeistern 2016

Wolfgang beim erstellen der Belichtungsreihe

Wolfgang beim erstellen der Belichtungsreihe

Dies ist ein Gastbeitrag von Wolfgang Harst. Er hatte das Cyanotypie-Projekt mitgebracht zu den Klostergeistern 2016 nach Inzigkofen. Daher konnte ich dort meine erste Cyanotypie überhaupt erstellen und ich war davon so begeistert, dass ich unbedingt etwas zu diesem Thema in meinem Blog haben wollte. Ich käme mir aber blöd dabei vor, wenn ich hier wir ein altweiser Cyanotypist referieren würde, obwohl ich die Chemie nicht einmal selbst angesetzt habe smile Darum fragte ich Wolfgang, ob er nicht ein paar Worte über das Thema verlieren möchte für meinen Blog – Er sagte zu. Und es wurden ein paar Worte mehr … aber das kennt Ihr von meinem Blog ja schon wink Der folgende Text stammt also von Wolfgang – Viel Spaß beim Lesen und Experimentieren smile

Nein, es geht nicht um Whisky oder ähnliche Flüssigkeiten, sondern um UV-lichtempfindliche Lösungen. Die Klostergeister werden ja immer analoger. Wie Boris im Newsletter schon geschrieben hatte, haben wir uns in diesem Jahr in unserer Projektgruppe mit Cyanotypie beschäftigt.

Cyanotypie oder Blaudruck bzw. Eisenblaudruck ist ein Positiv-Negativ-Verfahren aus den 1840er Jahren, aber bevor ich das lange erkläre, verweise ich hier auf den Artikel dazu in der Wikipedia. Von den sogenannten Edeldruckverfahren ist es eines der einfacheren, es gilt aber auch hier: Die Erfahrung macht’s. Ich experimentiere schon eine ganze Zeit damit und habe meinen “Workflow” gefunden aber möglicherweise gibt’s ja noch das eine oder andere auszuprobieren.

Also habe ich im Vorfeld der Klostergeister in die Runde gefragt, ob Interesse an diesem Thema besteht. Es bestand und schließlich waren wir zu fünft in der Gruppe.

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Kickstarter – Digital fotografieren mit alter Analog-SLR

Analoge SLR Revueflex

Gerade läuft auf Kickstarter ein Projekt namens “I’m Back”. Es handelt sich dabei um einen Bausatz für ein digitales Rückteil für analoge 35mm-Spiegelreflex-Kameras.

Diese Idee ist nicht neu und es wurde, seit die digitale Fotografie anfing erschwinglich zu werden, immer wieder versucht ein Produkt zu erstellen, mit dem man seine alte Spiegelreflex-Kamera zu einer digitalen Kamera umrüsten könnte.

Soweit ich weiß hat es es kein Projekt geschafft. Entweder gaben die Erfinder vorzeitig auf, fanden für bestimmte Fragen keine Antworten oder die Nische war so klein, dass keine nennenswerte Nachfrage vorhanden war und das Projekt eingestellt wurde.

Nun hat es ein Tüftler aus Italien realisiert und die Kickstarter-Kampagne ist bereits erfolgreich finanziert, obwohl sie zum Zeitpunkt dieses Beitrags noch 30 Tage läuft…

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Canon stellt EOS 5D Mark 4 vor

Canon stellt die EOS 5D Mark IV vor. Neue Ansätze wie Dual-Pixel-RAW und hoher Preis

Canon stellt die EOS 5D Mark IV vor. Neue Ansätze wie Dual-Pixel-RAW und hoher Preis (Bild: Canon)

Da ist sie also, die Canon EOS 5D Mark IV. Noch kann man sie nicht in den Händen halten, sie soll ab Mitte September 2016 verfügbar sein und daher kann ich hier keinen Test liefern. Ein paar Gedanken habe ich aber schon dazu smile

Die Technischen Details möchte ich gar nicht alle einzeln besprechen…

  • 30+ MPixel,
  • 7 Bilder/s,
  • GPS,
  • Wifi,
  • NFC,
  • 4k …

Soweit so gut. Wenn Euch Details interessieren, könnt Ihr die z. B. hier lesen.

Interessanter finde ich Dual-Pixel-RAW!

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Deep Learning für den eigenen Lightroom-Katalog – Excire

Deep Learning: Die Sache mit der Suche nach Bildern auf dem lokalen Rechner entwickelt sich langsam weiter.

Excire soll die eigene Lightroom-Bibliothek lokal(!) analysieren und Inhalte erkennen. Danach kann man über ein Plugin verschiedene Suchen ausführen.

Die Demo auf deren Webseite liefert echt gute Ergebnisse, ist aber – wer hätte es gedacht – nicht perfekt. Es gibt etwa 100 feste Stichworte nach denen man suchen kann (mehr sollen folgen) und wenn ich nach „Pferd“ suche oder nach Bildern mit einem Pferd suche, bekomme ich auch schon mal Kühe und Ziegen mit angezeigt.

Lokal mit meinen Bildern habe ich es nicht ausprobiert. Die Analyse der Bilder soll recht viel Zeit in Anspruch nehmen und im Augenblick habe ich wenig Muße dafür. Ich habe auch weiterhin Zweifel, ob das wirklich gut genug funktioniert um die richtigen Bilder zu finden. Neue Bilder muss man auch immer wieder lernen lassen (manuell anstoßen) weil vermutlich die Integration in Lightroom nichts bequemeres hergibt?

Wer es ausprobieren möchte: Auf der Webseite ist es mit Demo-Bildern möglich; Lokal mit einer Demo-Version des Plugins (derzeit nur OS-X – Windows soll folgen)

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